Tagungen: Die Hamburger Gespräche

Erstmalig 2007 fand eine Tagung mit dem Titel "Institutionen der Demokratiebildung" im Rahmen der Hamburger Gespräche statt. Mittlerweile fand im April 2010 die dritte Tagung statt, diesmal in Siegen und unter dem Titel: "Was ist Kinder- und Jugendbildung?"


Tagungsband: Was ist Jugendbildung?

Im Juventa-Verlag ist der von Thomas Coelen und Frank Gusinde herausgegebene Tagungsband "Was ist Jugendbildung? Positionen – Definitionen – Perspektiven" erschienen. Der Band dokumentiert die Vorträge der beiden Tagungen "Was ist Kinder- und Jugendbildung?", die im November 2009 in Hamburg und im April 2010 in Siegen jeweils mit Unterstützung des Fördervereins Kommunale Sozialforschung stattfanden.

Hier können Sie den Flyer zu der Publikation als PDF-Dokument herunterladen.


Was ist Kinder- und Jugendbildung?

Tagung am 16. und 17. April 2010 in Siegen
Ausgerichtet vom Siegener Zentrum für Sozialisations-, Biographie- und Lebenslaufforschung
in Kooperation mit dem Förderverein Kommunale Sozialforschung e.V.

Nach dem Auftakt in Hamburg (November 2009) folgte am 16. und 17. April 2010 der zweite Teil der Fachtagung „Was ist Kinder- und Jugendbildung?“an der Universität Siegen.

Als ReferentInnen trugen vor:

  • Universität Siegen: Richard Huisinga, Matthias Trautmann
  • Universität Hamburg: Helmut Richter, Benedikt Sturzenhecker, Elisabeth Richter, Wiebke Riekmann
  • Universität Gießen: Jutta Ecarius
  • Universität Kassel: Werner Thole
  • Hochschule Magdeburg-Stendal: Karl-Heinz Braun
  • Fachhochschule Jena: Werner Lindner
  • Fachhochschule Frankfurt a. M.: Lotte Rose
  • Katholische Hochschule NRW: Christoph Blomberg


Als KommentatorInnen der Beiträge und Diskussionen standen zur Verfügung:

  • Imbke Behnken (Universität Siegen),
  • Hilmar Peter (Universität Bielefeld)
  • Benno Hafeneger (Philipps-Universität Marburg)

Was ist Kinder- und Jugendbildung?

Tagung im Rahmen der Hamburger Gespräche am 6. November 2009
Ausgerichtet vom Förderverein Kommunale Sozialforschung
In Kooperation mit dem Siegener Zentrum für Sozialisations-, Biographie- und Lebenslaufforschung

Aus der Ankündigung der Tagung: „'Was ist Jugendarbeit?', so fragten 1964 vier Autoren des gleichnamigen Buches (Müller/Kentler/Mollenhauer/Giesecke). Mit der damaligen Tagung und Publikation wurde erstmals ein Versuch unternommen, die bisherige Praxis der Jugendarbeit auch theoretisch zu fassen und sie im Sinne einer emanzipatorischen und daher ganzheitlichen Bildungsarbeit zu verstehen.
Inzwischen hat sich die Praxis verändert. Wir sprechen immer häufiger von Kinder- und Jugendbildung (und nicht von Jugendarbeit), wenn wir den außerschulischen Bereich mit seinen vielfältigen Institutionalisierungsformen meinen und es gilt, den emanzipatorischen Bildungsanspruch im Lichte der heutigen Entwicklungen zu reflektieren und in der Perspektive einer nachhaltigen Kinder- und Jugendbildung weiterzuentwickeln.
Was aber ist denn nun Kinder- und Jugendbildung? Die Ergebnisse der PISA-Studie und die Diskussionen um informelle Bildung in der Jugendarbeit zeigen es deutlich: Ein Bildungsbegriff, der nur auf „Ausbildung“ und „Qualifikation“ abzielt, greift zu kurz."

Es trugen vor:

  • Dipl.-Päd. Rosa Bracker: „Bildung im Jugendverband“
  • Prof.Dr. Dr. h.c.mult. Carl Wolfgang Müller: „Funktionalistische vs. ganzheitliche Bildung“
  • Prof. Dr. Helmut Richter: „Demokratische Bildung“
  • Dr. Marc Schulz: „Performative Bildung in der Offenen Jugendarbeit“
  • Moderation: Prof. Dr. Thomas Coelen

Für weitere Informationen können Sie hier den Ankündigungsflyer zur Tagung 2009 als PDF-Dokument herunterladen.


Institutionen der Demokratiebildung

Tagung im Rahmen der Hamburger Gespräche am 7. April 2007
Ausgerichtet vom Förderverein Kommunale Sozialforschung

Beim Auftakt der Hamburger Gespräche im März 2007 ging es um „Institutionen der Demokratiebildung“, um die Frage also, an welchen „Lernorten“ (so der Zwölfte Kinder- und Jugendbericht 2005) Heranwachsende zu Demokrat(inn)en gebildet werden.

Den 60 Seiten umfassenden Tagungsbericht können Sie als PDF-Dokument herunterladen.

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